DIE WANDERWEGE UND ROUTEN

Mit seinen Wanderwegen verfolgt der DNT zwei Ziele: Sie sollen den Wanderer einerseits sicher durch die Landschaft führen - meist auf dem kürzesten Weg zwischen zwei Hütten. Gleichzeitig sollen die Wege der Wanderer gebündelt werden, um, abseits der Pfade, der Tierwelt ein ungestörtes Leben zu ermöglichen und der Vegetation unnötige Beanspruchung zu ersparen.

Die Wanderwege im Gebirge sind meist mit einem roten „T“ auf kleinen Steinpyramiden markiert. Die rote Farbe ist auch bei Nebel und regnerischem Wetter sichtbar. Für Sommerwanderer stehen etwa 20.000 km derart markierte Wanderwege bereit.

Wald- und Küstenwege sind häufig anstelle der Steinpyramiden mit einem blauen Streifen gekennzeichnet, der an Bäumen oder Pfählen angebracht ist.

Markierung mit Stäben im Winter

Im Winter werden die am häufigsten genutzten Routen mit Stäben versehen, die im Schnee stecken. Diese Markierungen werden meist um Ostern angebracht, auf einigen Routen bereits im Februar. Ihr Abstand wird so gewählt, dass der jeweils nächste Stab auch bei dichtem Schneetreiben zu erkennen ist. Etwa 6.500 km an Skiwanderrouten werden im Winter auf diese Weise präpariert.

Die Wanderwege im Gebirge sind im Sommer meist mit einem roten „T“ auf kleinen Steinpyramiden markiert. (Foto: Ivar August Bull)
Foto: André Marton Pedersen